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2012-09-02 Phonologische Störungen II
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Die Behandlung kindlicher Aussprachestörungen
Termin:
Fr/Sa 21./22.09.2012
Zeit:
Fr 14:00 - 18:30 Uhr
Sa 9:30 - 17:30 Uhr
Dauer:
14 Unterrichtseinheiten = 14 Fortbildungspunkte
Gebühr:
195,- €
Dozentin:
Ilse Wagner Dozenteninfo >
Aussprachestörungen treten häufig gemeinsam mit weiteren Sprachentwicklungsauffälligkeiten auf. Ein Therapieansatz, der sich nur auf die Lautebene bezieht, ist für viele Kinder demzufolge weder ausreichend noch Erfolg versprechend. Übungen mit Lautkontrasten und Minimalpaaren sind noch zu abstrakt, Aufmerksamkeit, Zuhören und kognitive Fähigkeiten zu gering entwickelt.
Den TeilnehmerInnen wird ein Behandlungskonzept vorgestellt, das sich auch für Kinder mit umfangreichen Sprachentwicklungsstörungen eignet. Neben den spezifisch phonetisch-phonologischen werden auch Störungen der semantischen und grammatischen Entwicklung berücksichtigt. Aufbauend werden die einzelnen Therapiebereiche „Basisfähigkeiten - Sprachbewusstheit - Störungsspezifische Differenzierung“ behandelt. In der störungsspezifischen Phase bilden die Ergebnisse und die Interpretation der phonologischen Prozessanalyse, Auswahl, Reihenfolge und Entwicklungsorientiertheit wichtige Kriterien für die Therapieplanung.
Auch die Förderung der phonologischen Bewusstheit in unterschiedlichen Explizitheitsgraden hat ihren Stellenwert in der Therapie. Nicht nur die korrekte Aussprache ist dabei das Ziel. Durch die intensive Förderung der phonologischen Verarbeitung soll auch eine bessere Ausgangslage für den späteren Lese-Rechtschreib-Lernprozess geschaffen werden.
Anhand eines zielorientierten Therapierahmenplans werden Methoden, Spiele und Materialien vorgeschlagen und durch Beispiele veranschaulicht.
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