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  2012-09-01 Stottern im Vorschulalter

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Thema:     Therapie mit stotternden Kindern im Vorschulalter

Termin:     Fr/Sa 07./08.09.2012

Zeit:
Fr 14:00 - 19:00 Uhr
Sa  9:00 - 16:30 Uhr

Dauer:
14 Unterrichtseinheiten = 14 Fortbildungspunkte

Gebühr:  215,- €

Dozentin:
Birte Ripken Dozenteninfo >

5% der Kinder durchlaufen eine Phase echten Stotterns, 1% aller Kinder entwickeln ein chronisches Stottern. Häufig werden diese Unflüssigkeiten als Entwicklungsstottern bezeichnet und zu einer abwartenden Haltung geraten. Wir können sehr genau unterscheiden, ob ein Kind entwicklungsbedingte Unflüssigkeiten oder echtes Stottern zeigt. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist es jedoch nicht möglich, eine Vorhersage zu treffen, welches Kind sein stottern verlieren wird und welches sein Stottern behält. Umso wichtiger ist es, mit einer frühen und effektiven Therapie der Chronifizierung entgegenzuwirken.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung (Differentialdiagnostik, wissenschaftliche Erkenntnisse, Erklärungsmodelle) steht vor allem die Vorstellung der Techniken einer direkten Therapie im Vordergrund dieser Fortbildung.
Das vorgestellte Therapiekonzept beinhaltet die direkte Symptomarbeit und geht auf die Arbeit von Carl Dell bzw. Patricia Sandrieser und Peter Schneider zurück. Ziel der Therapie ist es, Begleitsymptome abzubauen und lockeres Stottern zu etablieren, damit dem Kind die Remission erleichtert wird.

Das Therapiekonzept wird kleinschrittig erläutert und mit Unterstützung vieler Video- und Fallbeispiele dargestellt. Einzelne Therapieelemente werden im Seminar praktisch erprobt. Ziel der Fortbildung ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Handwerkskoffer für die direkte Arbeit mit stotternden Kindern an die Hand zu geben.

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