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  2012-06-01 Prosodische Störungen

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Termin:   Fr/Sa 01./02.06.2012

Zeit:
Fr. 14.00 - 18.30 Uhr
Sa. 9.30 - 17.30 Uhr

Dauer:
14 Unterrichtseinheiten = 14 Fortbildungspunkte

Gebühr:
215,- €

Dozentin:

Meike Otten 

Dozenteninfo >

 

Thema:     Prosodische Störungen, Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie

Die Prosodie ist in der deutschen Sprache ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikation.
Durch sie wird die Sprachverarbeitung erleichtert, werden Bedeutungen auf lexikalischer und syntaktischer Ebene geklärt und auch im Bereich der Pragmatik erfüllt sie diverse Funktionen.
Im Spracherwerb kommt der Prosodie als Vorläuferfähigkeit eine zentrale Rolle zu und kann somit u.a. für die Entstehung einer Sprachentwicklungsstörung verantwortlich sein. Prosodische Auffälligkeiten können isoliert oder im Zusammenhang mit anderen Störungsbildern auftreten, wie z.B. Autismus, Hörstörungen, Dysarthrien und Sprechapraxien.

In diesem Seminar wird der Bereich Prosodie als Therapieschwerpunkt betrachtet. Dazu erhalten die KursteilnehmerInnern zunächst eine theoretische Auffrischung und Vertiefung zu den Betrachtungsebenen der Prosodie. Auf der Basis der normalen prosodischen Entwicklung bei Kindern werden Störungen der Prosodie und deren Folgen für die Sprachverarbeitung und Kommunikation abgeleitet.
Im zweiten Teil werden verschiedene Methoden der Diagnostik von prosodischen Störungen bei Kindern und Erwachsenen dargestellt und gemeinsam rezeptive und expressive Auffälligkeiten klassifiziert.
Abschließend werden u.a. über Videobeispiele die Möglichkeiten der Behandlung prosodischer Auffälligkeiten erarbeitet.

Die TeilnehmerInnen erhalten theoretische Informationen zu:

zusätzlich sollen die TeilnehmerInnen:

 

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