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2010-09-01 Phonologische Störungen II
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Die Behandlung von Kindern mit Aussprachestörungen
Termin: Fr/Sa 10./11.09.2010
Zeit:
Fr 14:00 - 18:30 Uhr
Sa 9:30 - 17:30 Uhr
Dauer:
14 Unterrichtseinheiten = 14 Fortbildungspunkte
Gebühr:
185,- €
Dozentin:
Ilse Wagner Dozenteninfo >
Im theoretischen Teil werden Modelle zur Klassifikation von Aussprachestörungen vorgestellt, die je nach Interpretation der einzelnen Aussprachefehler / phonologischen Prozesse zu unterschiedlichen Therapieansätzen führen.
Schwerpunkt der Fortbildung ist die therapeutische Praxis. Den TeilnehmerInnen wird ein Therapiekonzept vorgestellt, das sich besonders für mittelgradige und hochgradige Aussprachestörungen und für Kinder mit umfangreichen Sprachentwicklungsstörungen eignet. In diesem Behandlungskonzept werden die Auswirkungen sowohl auf die Ausspracheentwicklung, aber auch auf die semantische und grammatische Entwicklung berücksichtigt.
Therapieschwerpunkte sind neben der Förderung der auditiven und rhythmischen Wahrnehmung, der Kognition und Aufmerksamkeit und der Sprachwahrnehmung die phonologische Segmentierung, Identifizierung und Differenzierung. Die individuellen phonologischen Prozesse des Kindes werden in der störungsspezifischen Phase behandelt.
Auch die Förderung der phonologischen Bewusstheit in unterschiedlichen Explizitheitsgraden hat ihren Stellenwert in der Therapie. Nicht nur die korrekte Aussprache ist dabei das Ziel. Durch intensive Förderung der phonologischen Verarbeitung soll auch eine bessere Ausgangslage für den späteren Lese-Rechtschreib-Lernprozess geschaffen werden.
Innerhalb eines methodisch-didaktischen Rahmenplans werden therapeutische Interventionen mit Zielstellung, Methoden und Materialien vorgeschlagen und durch Beispiele veranschaulicht.
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